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Mitverwaltetes Studium

Wir streben keine rein von Dozenten hierarchisch geführte Ausbildung an, sondern eine, die wesentlich auch von Studenten mitgetragen werden soll. So finden neben der regelmäßigen Dozentenkonferenz an den Kurs-Samstagen in den jeweiligen Kursen eine Konferenz der Studierenden und zweimal in jedem Studienjahr eine Gesamtkonferenz mit Dozenten und Studierenden gemeinsam statt. Über Rück- und Vorblicke wird der Studiengang evaluiert und nach den jeweiligen Erfordernissen weiterentwickelt oder verändert. Elemente des „Erwachsenenlernens“ haben dabei eine grundlegende Bedeutung.

Eigenständiges Denken

Waldorflehrer werden und sein kann nur, wer sich selbst immer wieder verwandelt und bewegt. Entsprechend sollen bei der Erarbeitung der anthroposophischen Grundlagen nicht Begriffssysteme gelernt und übernommen werden, sondern das individuelle Denken in Bewegung geraten und sich verwandeln. Dadurch soll ermöglicht werden, dass die besondere Methode der Waldorfpädagogik nicht nur verstanden, sondern vom Lehrer auch eigenständig ausgestaltet werden kann.

Künstlerisches Arbeiten

Auch die künstlerischen Aktivitäten als zweite Säule der Ausbildung – z.B. Musik, Eurythmie, Malen, Sprache – dienen nicht dem „Gemüthaft-Erbaulichen“ oder nur der praktischen Vorbereitung auf Unterrichtstätigkeiten, sondern vor allem der Verwandlung:

Das verlangt, dass die einzelnen künstlerischen Fächer über längere Zeiträume erübt und damit vertieft werden.

Praktisches Lernen

Ein dritter Schwerpunkt ist die Erfahrung in der Schulpraxis. Schon im ersten Ausbildungsjahr sollen die Teilnehmer im Unterricht hospitieren. Im zweiten Jahr wird die eigenständige Vorbereitung und Übernahme von Unterrichtseinheiten angestrebt. Die so gewonnenen Erfahrungen im Unterricht ermöglichen ein besseres Verständnis der Methodik und Fachdidaktik, die zu den Ausbildungsthemen des dritten Jahres gehören, aber auch eine realistischere Einschätzung der eigenen Fähigkeiten.

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